Kümmert Euch!

Letzte Woche gings mir mies, echt mies. Am Montag und Dienstag bekriegte ich im Büro permanent und gleichzeitig den heftigen Drang zu weinen und kotzen (letzeres wohl das Konglomerat aus meinem Liebeskummer-Leidensdruck und einem leichten Magen-Darm-Virus) und versuchte natürlich auch so gut es eben ging meiner Arbeit nachzugehen. Es war die reine Hölle und nichts als die Hölle.

Mittwochs gings mir ein wenig besser, ich hatte mich wieder ein wenig gefangen – Magen und Psyche rebellierten weiterhin, aber in vergleichsweise abgeschwächter Form.
Natürlich hielt ich meine Bürotür über diese schwere Zeit möglichst geschlossen, doch an ebendiesem Tag flog sie plötzlich mit ordentlichem Schwung auf und eine liebe Kollegin fragte mich: „Dir geht’s besser, oder?“. Ich zwang mich zu lächeln und antwortete: „Ja, ein wenig schon, warum? Brauchst Du bei irgendwas Hilfe?“ „Nein, das wollte ich nur wissen“, antwortete sie und schon in der nächsten Sekunde war die Tür wieder zu. Daraufhin ging es mit meiner Verfassung sofort wieder ein Stückchen aufwärts.
Wiedergewonnene Lebensfreude entsteht meist aus sehr simplen, aber ausgesprochen warmherzigen Begebenheiten. Danke, Michelle!

 

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