Ewig leben?

Freut mich, dass das mein Blogparaden-Thema „Plötzlich unsterblich“ auf Interesse stößt. Allerdings möchte bis jetzt fast niemand das Geschenk der Unsterblichkeit, lediglich Zeilenende könnte sich gut mit dem ewigen Leben arrangieren.
Als kleine Anregung habe ich einige Teilnehmer-Zitate, die mir persönlich besonders gut gefallen, zusammengetragen:

Gibt es Aspekte, die Du kurzfristig ändern würdest?
Hans von Tagesgedanken:
„Ich würde versuchen, das Glück aufzunehmen und immer mal dankbar zu sein.“

Welchen neuen Zielen und Aufgaben würdest Du Dich als Zeitmilliardär/in stellen?
Claudia von Tipptrick:
„Zeitdruck durch eine Deadline oder den Tod kann auch dazu beitragen, dass Menschen aktiv werden.“

Wie würde sich Deine Unsterblichkeit sich auf Deine Beziehungen zu anderen Menschen im hier und jetzt und auch später auswirken?
Hans von Tagesgedanken:
„Wie denken meine Ehefrauen, wenn sie erfahren, dass ich schon öfter goldene Hochzeit hatte?“
„Ich werde ein einsamer Mensch, weil ich den seelischen Schmerz nicht mehr aushalten kann. Immer und immer wieder liebe Menschen zu verlieren und als einziger zurück bleiben zu müssen. Das stelle ich mir brutal vor.“

Wie stellst Du Dir mittel- und langfristig die Zukunft der Menschheit und die des Planeten vor?
Tarlucy von Flashtaig:
„Idiocracy: Das ist die Zukunft der Menschen…..Wir verblöden einfach.“

Chris von Lebensseite:
„Wenn die Menschheit so weiter macht, wie bisher, dann rast sie mit Vollgas auf ihr Ende zu.“

Claudia von Tipptrick:
„Durch die zunehmende Digitalisierung dürfen Menschlichkeit und Tugenden wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Respekt usw. nicht verloren gehen.“

Wenn Du mal ganz ehrlich zu Dir selbst bist: Würdest Du unsterblich sein wollen?
Chris von Lebensseite:
„Ohne die Gewissheit der eigenen Sterblichkeit, würde vieles an Bedeutung verlieren, auch das Leben selbst.“

Hans von Tagesgedanken:
„Wenn wir „Unsterblichkeit“ in der Definition und im übertragenen Sinne sehen: „Zustand, ……nicht vergessen zu werden“, dann wäre ich gerne unsterblich.“

Vanessa von Dontburryyourthoughts:
„Ich hätte viel zu viel Angst davor die Menschen aus meinem Umfeld zu verlieren.“

 

Zeilenende:
„Der Tod ist nicht nur ein Übel, das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit ist außerdem eine Unverschämtheit des Universums.“
„Was mich zunächst zu befreien scheint, gibt mir neue Zwänge auf.“
„Der Unsterbliche kann zwar mehr Wissen erwerben, aber nicht alles wissen und hat immer einen Ansporn, Neues zu entdecken.“
„Der Mensch kann sich wunderbar an sich ändernde Umstände anpassen. Am Anfang wird er betrübt sein, sich häufig neue soziale Kontakte suchen zu müssen, aber er wird irgendwann Routine gewinnen. Außerdem bedeutet jeder neue Freund im Leben ein neues Abenteuer, weil kein Mensch wie der andere ist.“
„Ein ewiges Leben bedeutet nicht, dass wir sorgenfrei wären, sondern andere Probleme als die Sterblichen haben.“

 

3 thoughts on “Ewig leben?

  1. Auf der einen Seite wäre es sicherlich interessant zu sehen, wo sich die Mennscheit hin bewegt. Allerdings wäre es auch, wir ja schon geschrieben wurde endlos traurig jeden Menschen zu verlieren, den man mag oder sogar liebt.

  2. Danke für die Zwischenbilanz. Ich bin erstaunt, ich dachte, in der Hinsicht würde ich mittlerweile zumindest keine krasse Außenseiterposition mehr beziehen. Chris‘ Beitrag kenne ich schon, die anderen werde ich mir bei Gelegenheit in Ruhe durchlesen. 🙂

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