Wochenendeende

JUHUUU, nächstes Wochenende ist wieder Wochenende!!!

(Homer Simpson)

 

 

Wahlbefehl

Ich hab die Schnauze voll und Du bestimmt auch.
Aber wir beide sind nicht grenzdebil und schenken unser Kreuz der Nazi-FDP.

Was also sollen wir tun, um unseren Protest auszudrücken?
Im Hier und Jetzt bleibt nur noch eine Antwort und die heißt Satire.

Ich sage: geh wählen und wähle Die Partei!

 

Quarantäne

Die Sonne scheint hämisch zwischen den Rolladenspalten durch. Ich hasse sie dafür.
Scrolle durch die hohlen Weiten des www, langweilig, neidbringend, ätzend.
Kreise um meine leeren Gedanken, ohne Zweck, ohne Ergebnis.
Nutzlose Stunden, vergeudet allein durch Selbstmitleid.
Die Welt findet ohne mich statt.
Und ich gar nicht.

 

Ein Herz für Dich!

Jeder darf Fehler machen, bloß ich nicht.
Ich muss alles alleine schaffen.
Meine Wünsche zählen nicht.
Verzeihen kann ich anderen, aber nicht mir selbst.

Hör auf auf mit Deinem selbstmitleidigen Brainfuck.
Tritt Deinen Dämonen ordentlich in ihre Ärsche, denn genau das haben sie verdient.
Und sei lieb zu Dir selbst, denn genau das bist Du Dir schuldig.

 

Waldrausch

Projekt *.txt: Wald

Sediert durch moosgrünem Frieden,
beruhigt durch raschelnde Stille,
Klarheit, allein durchs Atmen.

Die Verzweiflung des Menschseins existent als ferne Erinnerung.

Der Kopf befreit von den Qualen des Denkens.
Das Herz ist Eins mit allem, was lebt.

 

Danke

Seit mindestens einem halben Jahr (wenn nicht noch viel länger) habe ich hier nix Gescheites mehr geschrieben. Mir fehlen Kraft und Muße und das macht mir ein ziemlich schlechtes Gewissen, ich weiß bloß nicht so genau wem gegenüber und warum.

Nein, das ist kein Abschied, ich werde den Blog nicht schließen, aber ich will mich unbedingt mal bedanken, denn es verirren sich immer noch Nicht-Spam-Besucher hierher, aus welchem Grund auch immer.

Also: Danke Euch für so viel Geduld. Dass sie irgendwann belohnt wird, kann ich leider nicht versprechen.

 

Sonniger Sonntag

Meinen üblichen Sonntagscocktail aus Depression und Langeweile vertrage ich bei dieser Hitze besonders schlecht.
Lähmende Glut, vor der ich mich nicht verstecken kann.
Angst davor, nicht schlafen zu können, Panik davor, dass der morgige – noch heißere – Tag erst recht unerträglich sein wird.
Noch dazu erkältet, denn schwitzen kann man ja nie genug.

Jegliches winzigkleine Muss, nervt mich, macht mich mürbe.
Ich will das alles nicht, aber was ich will, weiß ich auch nicht.
Die naive Fröhlichkeit da draußen verschlimmert mein Selbstmitleid um ein Vielfaches.
Letztendlich bleibt nur der Fluchtversuch Richtung Dunkelheit.

Ich weiß, es wird wieder besser, aber ich existiere im Jetzt und jetzt ist alles scheiße.

 

Alles gut

Solange Ihr gesund genug seid, um Genuss zu empfinden,

solange Ihr geliebte Menschen in Eurem Leben habt,

solange Ihr Euch selbst ernähren könnt und

solange Ihr jederzeit gehen könnt, wohin ihr wollt,

ist alles gut.